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Carl Pelmann - Bonner Psychiater
Carl Georg Wilhelm Pelmann (24. Januar 1838 -  21. Dezember 1916) war Psychiater

 „Pass op, sonst küss de bei de Pelmann“ 
(Pass auf, sonst kommst du zum Pelman).

Carl Pelman studierte Medizin an der Universität Bonn. Zunächst  ging er nach Siegburg, wo er sich in der dortigen „Irrenanstalt“ unter der Leitung von Karl Friedrich Werner Nasse der Psychiatrie widmete. 
1871 wurde er Leiter der Irrenanstalt Stephansfeld im Elsass und 1876 der neuerrichteten Provinzialanstalt Grafenberg bei Düsseldorf. 
Nach dem Tod von Nasse übernahm er 1889 die Direktion der Provinzialanstalt in Bonn und wurde erster ordentlicher Professor für Psychiatrie an der Universität Bonn.

Pelman beschrieb in seiner Autobiographie (Dr. Carl Pelman: Erinnerungen eines alten Irrenarztes. Bonn 1912) die Behandlungsmethoden der damaligen Zeit. 
Dabei illustriert er den aggressiven Aspekt der damaligen Therapieformen. Es wurden Hirnhautentzündungen oder Erbrechen provoziert. Patienten wurden dauerhaft mechanisch ruhiggestellt. Die Patienten wurden Reizen wie Kälte, Hitze oder Wasser ausgesetzt. Pelman war ein entschiedener Gegner dieser Methoden. Wie auch Bernhard von Gudden setzte er sich für eine menschenwürdige Behandlung der Patienten ein. (Quelle Wikipedia).

Das Grab auf dem Alten Friedhof wurde nun von dem Bonner Kunstgießer Friedemann Sander und dem Steinrestaurator Stefan Gloßner restauriert. 
Adelheid Schmitz-Brodam erkannte eine Bornzetafel Pelmanns im Musuem der LVR-Landesklinik. Ihre Anregung zur Restaurierung nahm die Geleselschaft der Freunde und Förderer des Alten Friedhofs auf (GA 18./19. März 2017 -Stefan Hermes).

Weitere Hinweise zum Pelman: Rheinische Geschichte LVR
 
 
 
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