Johannes Ströcke - Rechtsanwalt-Erbrecht-Bonn

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Johannes Ströcke

Erbrecht-Infos > Nach dem Tod > Bestattung > Bonner-Gräber > Poppelsdorfer-Friedhof
Pastor Rudolf Stöcker war mit Herz und Seele Poppelsdorfer.
Er begründet eine „Heimatsammlung", in der er alles rund um die Poppelsdorfer Geschichte zusammentrug.
Mit Leidenschaft unterrichtet er ab 1953 seine Schüler in Religion. 

Rudolph – nach dem Familienstammbuch und der Taufurkunde – Rudolph Johannes Stöcker wurde am 08.10.1891 geboren und verstarb 1965. 
Er wurde in dem Priestergrab auf dem Poppelsdorfer Friedhof beerdigt.
In der Familie wurde er stets „Hans“ genannt.  Aber es gibt zahlreiche Unterschriften von Pastor Stöcker in Trauungsbescheinigungen und auch in den Taufbestätigungen. Hier findet man immer „H. Stöcker, Pastor“.

Nach seinem Theologistudium versah er seinen Dienst als Kaplan in Köln und als Religionslehrer.  
Das Nazi-Regierung verbot ihm jegliche Lehrtätigkeit. So versetzte ihn der Erzbischof in die Pfarrstelle nach Villip/Wachtberg im Drachenfelser Ländchen.
Am 5. September 1941 hat der Erzbischof von Köln ihn zum Pfarrer an St. Sebastian in Poppelsdorf ernannt, wo er 21 Jahre lang tätig war. 

Als er 1962 in den Ruhestand trat, vermachte er die Heimatsammlung der Stadt Bonn mit der Auflage, dass sie Grundstock für ein Poppelsdorfer Heimatmuseum im geplanten Erweiterungsbau der Clemens-August-Schule werde.
Als Pastor Stöcker diese Sammlung der Stadt Bonn schenkte, umfasste sie ca. 240 Exponate. Heute werden über 800 gezählt. 

 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü