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Johannes Frank

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Johannes Franck, Begründer des "Rheinischen Wörterbuches", 1854-1914

Das Rheinische Wörterbuch beschränkte sich auf die lebendige Sprache.
Leiter des Unternehmens war zunächst der Bonner Hochschullehrer Johannes Franck und nach dessen Tode für über dreißig Jahre Josef Müller. Müller konnte 1923 die erste Lieferung vorlegen; als er 1945 verstarb, waren sechs Bände  erschienen,  Heinrich Dittmaier und zeitweilig Matthias Zender führten das Wörterbuch bis 1970 fort, Herausgeber des siebten und achten Bandes war Karl Meisen. Der Druck der letzten Lieferung und die Herausgabe des neunten und abschließenden Bandes erfolgte 1971, ein Jahr nach Dittmaiers Tod.
Institutionell wurde das Wörterbuch bis 1930 von der Preußischen Akademie der Wissenschaften geführt und bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs von dieser sowie der Rheinischen Provinzialverwaltung unterstützt. Nach 1953 ging die Finanzierung an den Landschaftsverband Rheinland über. Sitz der Arbeitsstelle war Bonn.

Das Wörterbuch ist heute über woerterbuchnetz.de digital zugänglich.

Johannes Franck teilt sich das Grab mit der Lyrikerin Karin Hempel-Soos.

Auf dem Grab findet sich ein Relief, auf dem der Lebenzyklus dargestellt wird: vom Schüler - dann selbst zum Lehrer. 
Der Lebensbaum - und zum Schluss der Senseman.
 
 
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