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Hermann Schaaffhausen
Der Bonner Anthropologe Hermann Schaaffhausen (*19. Juli 1816, +1893) war ein großer Gönner des heutigen LVR-Landesmuseums in Bonn. Er schenkt dem Museum das Skelett Fragment des Neandertalers (Bezeichnung nach dem Fundort im Neandertal, 20km östlich von Düsseldorf). Er kaufte es 1877 für 1000 Goldmark von der Wittwe des verstorbenen Eigentümers Johann Carl Fuhlrott und verhinderte so den Verkauf nach England.
Er hatte eine besondere Beziehung zum „Neandertaler“: er war der wissenschaftliche Erstbeschreiber des berühmten Urmenschen-Fundes – dem Vorläufer des modernen Menschen.
Noch vor Charles Darwins Veröffentlichung seiner Evolutionstheorie „Von der Entstehung der Arten“ hatte Schaafhausen sich mit der Evolutionslehre befasst. Sein Aufsatz „Über die Beständigkeit und Umwandlung der Arten“ befasst sich mit der Entwicklung des Menschen – beeinflusst von der Umwelt.
Das Vertreten der Evolutionstheorie soll ihm die ordentliche Professur gekostet und die Verachtung seiner Kollegen eingebracht haben (Bericht des GA v. 20. Juli 2016 – Thomas Kliemann).

Schaafhausen förderte auch das erste Beethovenfest und förderte das Beethoven- und Schumanndenkmal.
 
 
 
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