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August Wilhelm Schlegel ruht auf dem Alten Friedhof in Bonn

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August Wilhelm von Schlegel
August ist der Bruder des Philosophen Friedrich Schlegel. Er gab zusammen mit seinem Bruder die Zeitschrift „Athenaeum“ heraus, übersetzt erstmals 17 Dramen Shakespeares ins Deutsche (erschienen 1979 und 1810) und bilden bis heut die deutsche Standardversion.
1818 nahm er den Ruf an die Uni Bonn annehmen, und lehrt Literatur und Kunstgeschichte.
Zusammen mit seiner Frau Caroline Schlegel, seinem Bruder Friedrich und dessen Frau Dorothea Schlegel, Johann Gottlieb Fichte, und später Ludwig Tieck und Novalis prägte er die neue „romantische Schule“.
Schlegel gilt als Begründer der altindischen Philologie. August Wilhelm Schlegel hatte sich in Paris Buchstaben für den Satz des indischen Devanagari-Alphabets herstellen lassen, um damit die ersten Sanskrit-Texte in Europa zu drucken. Das erste Buch war 1823 die Bhagavad Gita mit einer lateinischen Übersetzung. 1829–46 folgte die Ramayana-Übersetzung und eine Übersetzung der Hitopadesha.
Seine Berühmtheit wusste Schlegel mit seinem residenzartigen Haus in der Sandkaule 529 in Bonn zu unterstreichen. Sein Auftreten mit Kalesche, Diener und in modischem Pariser Anzug machte seine Eitelkeit in Bonn sprichwörtlich.
August Wilhelm Schlegels Nachlass wurde 1873 durch die Königliche Bibliothek zu Dresden erworben (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden)
Quellen: Joseph Niessen, Bonner Personen Lexikon, 3. Aufl. 2011; Wikipedia

Schlegel dürfte mit dem idealisierten Gesichtsrelief in einem Klassischen Grabmal zufrieden sein. Weniger jedoch mit der Umzäunung aus Gusseisen, die so langsam vor sich hin rostet.
August Wilhelm v. Schlegel - Grabmal in Bonn
 
 
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